Emilio Estevez, Martin Sheen – „Dein Weg“ (2010)
Der einzige Grund für mich, diesen Film zu sehen, war die Konstellation: Martin Sheen vor der Kamera, Emilio Estevez dahinter. Vater und Sohn, die gemeinsam einen Film schaffen, so direkt und sichtbar, ist eine Seltenheit in Hollywood. Der Jakobsweg dagegen wirkte eher wie eine Zumutung. Überstrapaziert von Selbsterfahrungsberichten, überhöht von Kirchenfolklore, in Deutschland endgültig re-popularisiert durch Hape Kerkelings Bestseller. Ein Trend, der mich eher abschreckt. Zumal mir meine ziemlich katholische Kindheit ohnehin wenig Lust auf Pilgerwege hinterlassen hat. (ARD)